Kalender "Natur vor der Haustür" 2027

16.09.2026

Die Natur vor der Haustür zu fotografieren ist nach wie vor einer meiner fotografischen Schwerpunkte. 

So einigen Bildern sieht man nicht an, wieviel Zeit und Aufwand in ihnen stecken. Wenn aber zum Beispiel das stundenlange, möglichst regungslose Warten dann mit einem sehenswerten Foto endet, ist es das wert. Diese Momente, die entweder besondere Situationen oder aber auch alltägliche Beobachtungen in besonderem Licht zeigen, ziehen mich immer wieder hinaus.  

Zwölf Fotografien aus dem Stadtgebiet Dormagen, aus verschiedenen Stadtteilen, habe ich wieder in einem Kalender zusammengestellt. Wie auch bisher ist dieser Kalender in der Größe DIN A3 wieder in Dormagen produziert worden und für 24,-€ entweder bei mir oder in der Citybuchhandlung Dormagen erhältlich. 


Vielleicht interessieren Euch weitere Informationen zu den einzelnen Fotografien: 


Januar:

An diesem Vormittag hatte ich das Glück, draußen unterwegs sein zu können und einen Sprung Rehe auf einem Feld zu entdecken. Eins nach dem anderen zog über das Feld. Die dünne Schneedecke auf dem Feld zusammen mit der etwas diesigen Luft und den hellen Wolken im Hintergrund ermöglichten es, ein minimalistisches Bild zu komponieren.


Februar:

Im Frühjahr ist Hochwasser am Rhein nichts Außergewöhnliches. Die Wiesen waren zum Teil überflutet. Aber an diesem frühen Morgen war das Wetter das, wovon Fotografen träumen. Es lag etwas Nebel über dem Wasser und die Sonne ging golden am Horizont auf. Die Stockenten schwammen im richtigen Moment über die überflutete Fläche. 


März:

Wiesenschaumkraut blüht auf einer ungemähten Wiese. Über Nacht hat sich Tau gebildet. Die einzelnen Tropfen funkeln in der Sonne, sodass es überall glitzert. Schon bald sind sie verdunstet, wenn die Sonne lange genug scheint. 


April:

Feldhasen sind eigentlich Einzelgänger. Im Frühjahr jedoch kann man mehrere von ihnen zusammen sehen. Die Rammler kämpfen darum, sich mit der Häsin paaren zu dürfen. Dabei können durchaus die Fetzen fliegen.


Mai:

Diese Starenfamilie hat direkt an einem vielbesuchten Weg gebrütet. So konnte ich sie beobachten und fotografieren, ohne sie zu stören und konnte den Moment festhalten, in dem ein Elternteil mit Nahrung im Schnabel zum Nachwuchs kommt, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. 


Juni:

An einem Feldrand durften wilde Pflanzen wachsen. Mohn, Kornblumen und Kamille bilden ein farbenfrohes Trio. Die Abendsonne taucht die Szenerie in weiches Licht. 


Juli:

Für mich ist es ein Höhepunkt des Jahres, Glühwürmchen beobachten und fotografieren zu können. In der Dunkelheit der Nacht tanzen die Männchen des kleinen Leuchtkäfers ihren Paarungstanz auf der Suche nach einem Weibchen. Bei dieser Aufnahme habe ich eine längere Belichtungszeit gewählt, um die Spuren der Tiere zeigen zu können. 


August:

Igel sind nachtaktiv. Dieser Igel läuft nach Einbruch der Dämmerung über eine Wiese. Im Hintergrund sind die Rücklichter eines Traktors zu sehen, der ein angrenzendes Feld bearbeitet. 


September:

Ein Feld voll Sonnenblumen wird von der untergehenden Sonne angeleuchtet. Es scheint, als ob die Sonnenblumen die Wärme des Sommers in sich speichern. 


Oktober:

Ein Rotmilan kreist über den Feldern. Als er vor einer weißen Wolke vorbei fliegt, kann ich ihn fotografieren. Er scheint in diesem Moment zu mir hinab zu blicken. Oder hat er eine Maus in der Nähe ausgemacht?


November:

Ein Schwarm Buchfinken flog immer wieder in das Feld, in dem noch Unkraut stehen geblieben ist. Für uns Unkraut, sind die Samen dieser Pflanzen eine Nahrungsquelle für die Vögel in der Winterzeit. 


Dezember:

Frost hat über Nacht die Landschaft und Pflanzenwelt bedeckt. Alles scheint wie von Puderzucker überzogen. Früh morgens kann man die frostige Welt noch genießen. Die Temperaturen lassen den Frost tagsüber bei uns meist schnell verschwinden. 


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